Inhalt
- 1 Warum Rennrad-Zubehör dein Training revolutionieren wird.
- 2 Powermeter – Trainiere mit System
- 3 GPS-Radcomputer – Dein smarter Trainingspartner
- 4 Intelligente Beleuchtung & Rückradar
- 5 Smartes Indoor-Training – Auch im Winter fit bleiben
- 6 Fahrradhelme – Das wichtigste Rennrad Zubehör
- 7 Weiteres Rennrad Zubehör: High-Performance Fahrradpflege & Tuning
Warum Rennrad-Zubehör dein Training revolutionieren wird.
Rennradfahren ist längst mehr als ein Hobby – es ist Lifestyle, Performance und Präzision. Wenn du dein Training aufs nächste Level bringen willst, brauchst du die richtigen Tools. In diesem Beitrag zeige ich dir die Das Top Rennrad Zubehör, mit denen du effizienter, sicherer und smarter fährst. Ideal für:
- Ambitionierte Hobbysportler
- Rennrad-Neueinsteiger mit Technik-Affinität
- Gravel- und Langstreckenfahrer
- Indoor-Training-Fans
Powermeter – Trainiere mit System
Warum nach Gefühl trainieren, wenn du es genau wissen kannst? Powermeter messen deine Wattzahl in Echtzeit – das ist Gold wert für effektives Training. Im Vergleich zu einem Herzfrequenzmesser, hast du keine Verzögerung und die Werte sind in Echtzeit. Vielleicht kennst du es, wenn du schon mit einem Herzfrequenzmesser Berg-Auf gelaufen bist. Der Puls steigt verzögert zur Belastung nach Oben.
Außerdem gibt es grundsätzlich zwei Arten von Wattmessern: 1) die Wattmessung über die Kurbel (Kurbel-/Kurbelarm-Powermeter) und 2) die Wattmessung über die Pedale wie ich sie nutze (Pedal-Powermeter). Wir empfehlen in den meisten Fällen Pedal-Powermeter, weil sie schneller und einfacher zu montieren sind (ideal auch beim Radwechsel) und häufig mehr Zusatzfunktionen bieten – zum Beispiel detailliertere Analysen der Kraftübertragung des Fußes, wie Druckverteilung, Tritt-Effizienz oder Links-/Rechts-Balance.


- Doppelseitige Wattmessung (L/R), sehr genau
- Schnell montiert/leicht zwischen Rädern wechselbar
- Viele Zusatzdaten (Cycling Dynamics), ANT+ & Bluetooth
- Hoher Preis
- Gewicht
GPS-Radcomputer – Dein smarter Trainingspartner
Du navigierst noch mit dem Handy? Dann wird es Zeit für ein Upgrade! Ein Fahrradcomputer ist speziell für den Radsport gemacht – kompakt, robust und wetterfest. Im Gegensatz zum Smartphone ist er direkt am Lenker montiert, leicht ablesbar bei jedem Licht und stört nicht durch eingehende Nachrichten oder Anrufe. Die Akkulaufzeit ist auf lange Touren ausgelegt, oft 10 Stunden und mehr, ganz ohne Powerbank.
Moderne GPS-Fahrradcomputer bieten turn-by-turn-Navigation, Trainingsdaten, Strava-Integration und lassen sich perfekt mit weiterem Rennrad Zubehör wie Pulsgurt, Leistungsmesser oder dem Garmin Varia Radar kombinieren. Als cleveres Upgrade deines Setups gehört ein Fahrradcomputer heute einfach zum hochwertigen Rennrad Zubehör dazu – für mehr Übersicht, Ausdauer und Kontrolle auf jeder Fahrt.


Ein moderner GPS-Radcomputer kann mehr als nur navigieren: Er analysiert dein Training, synchronisiert mit Strava und unterstützt dich sogar mit Live-Segmenten. Ich persönliche hatte schon das Garmin Edge 1040 Solar, den Wahoo ELMNT BOLT V2, den Wahoo ELMNT Ace und zuletzt den HAMMERHEAD Karoo 3 – Alle diese Fahrradcomputer sind super. Mir persönlich gefällt der Karoo 3 aber am besten und ist auch noch eine der günstigsten von allen. Das Display ist einfach Wort wörtlich – Brilliant!
Ich habe bereits mehrere Fahrradcomputer im Praxiseinsatz getestet und die wichtigsten Modelle in einem großen Vergleich zusammengefasst. Wenn du wissen willst, welcher Radcomputer am besten zu deinem Training, deiner Navigation und deinem Budget passt, schau dir meinen ausführlichen Fahrradcomputer Test & Vergleich an.
- Bessere Ablesbarkeit in der Sonne
- Längere Akkulaufzeit (auch mit Sensoren/Navi)
- Wetterfester & robuster (Regen, Kälte, Stürze)
- Zuverlässigere Sensor-/Powermeter-Kopplung (ANT+/BT)
- Bedienung mit Tasten/Touch auch mit Handschuhen, weniger Ablenkung
- Extra Kosten + ggf. Karten/Features je nach Modell
- Kleineres Display/ weniger „Smart“-Apps als Smartphone
Tipp: Ideal für Bikepacking, Touren & strukturierte Workouts.
Vielleicht interessiert dich auch unser Blogbeitrag über den Wahoo ELMNT Ace
Intelligente Beleuchtung & Rückradar
Sichtbarkeit ist kein Luxus – sondern essenziell. Moderne Rücklichter können heute deutlich mehr als nur „leuchten“: Sie warnen dich per Radar vor herannahenden Fahrzeugen, bieten Bremslicht-/Notbremslicht-Funktionen und lassen sich oft bequem per App steuern. Besonders spannend: Das Garmin Varia Radar kann auf kompatiblen Garmin-Fahrradcomputern nicht nur die Annäherung anzeigen, sondern – mit passenden Add-ons – sogar die Geschwindigkeit der herannahenden Autos einblenden.
Neben Garmin gibt es inzwischen starke Alternativen: Das SIGMA RECO 80 kombiniert Radar mit StVZO-konformem Rücklicht und ist damit vor allem für den Alltag und Pendler interessant. Und mit dem Wahoo TRACKR Radar ist ein weiterer moderner Kandidat am Start, der Radar und Rücklicht in einem Gerät vereint und sich gut in das Wahoo-Ökosystem einfügt.



Safety first: Automatischer Lichtmodus, Fahrzeugerkennung von hinten und ein Akku mit Langlaufmodus machen es zum echten Gamechanger für Pendler und Fahrten in der Dämmerung.
- Frühwarnung bei Fahrzeugen von hinten
- Mehr Sicherheit/Entlastung: weniger Schulterblick
- Funktioniert auch bei Wind/Lärm, gute Sichtbarkeit mit Licht
- Besonders hilfreich bei Dämmerung, Regen, langen Solofahrten
- Teuer + zusätzliches Gerät/Setup
- Akku-Management (laden, Laufzeit)
Wenn du beim Rennradfahren noch mehr Wert auf Sicherheit und Sichtbarkeit legst, lohnt sich ein Blick auf Radar-Rücklichter. Ich habe dazu bereits mehrere Modelle verglichen und zeige dir, welche Unterschiede es bei Radar-Reichweite, Warnungen, Lichtmodi, Akkulaufzeit und Kompatibilität mit Garmin/Wahoo & Co. gibt. Den kompletten Überblick findest du in meinem ausführlichen Rennrad Rücklicht & Radar Vergleich.
Smartes Indoor-Training – Auch im Winter fit bleiben
Mit Zwift & Co. wird Indoor-Training auf dem Rennrad zur echten Erlebniswelt: Du fährst virtuelle Strecken, trittst gegen andere an, sammelst Daten und bleibst auch im Winter konstant fit. Aber gilt ein Indoor-Trainer noch als Rennrad-Zubehör? In meinen Augen absolut! Denn wo lässt es sich im Winter besser „Rennrad fahren“ als auf der Rolle?
Ich habe damals mit dem Wahoo KICKR CORE 2 angefangen und damit über Jahre sehr zuverlässig trainiert. Inzwischen bin ich auf den Tacx NEO 2T umgestiegen – vor allem wegen des noch besseren Fahrgefühls, der sehr leisen Laufkultur und der insgesamt noch präziseren, „smoothen“ Performance bei Intervallen und langen Einheiten.

Setup-Check: Smart-Trainer + App, Trainingsmatte, Ventilator und Tablet-Halterung – plus Verbindung zu Garmin/Strava; ideal für Intervalltraining & FTP-Tests.
- Wetterunabhängig trainieren (Winter, Regen, Dunkelheit)
- Sehr effizientes Training (Intervalle, FTP, ERG-Modus)
- Sicherer als Straße (kein Verkehr, keine Ampeln)
- Präzise Daten (Watt, Trittfrequenz, Trainingssteuerung)
- Plattformen wie Zwift/MyWhoosh machen’s motivierender
- Setup-Aufwand & Platzbedarf (Matte, Ventilator, ggf. Kassette)
- Hitzestau/Schwitzen → Ventilator fast Pflicht
- Kosten (Trainer + Zubehör + ggf. Abo-Plattformen)
Wenn du fürs Indoor-Training die passende Rolle suchst, habe ich ebenfalls einen großen Überblick zusammengestellt. In meinem Vergleich zeige ich dir die wichtigsten Unterschiede zwischen Direktantrieb und klassischen Rollentrainern – inklusive Lautstärke, Fahrgefühl, Stabilität, Messgenauigkeit, maximaler Leistung und App-Kompatibilität (z. B. Zwift, Rouvy, TrainerRoad). Den kompletten Test findest du hier: Großer Rollentrainer Vergleich
Fahrradhelme – Das wichtigste Rennrad Zubehör
Wenn es um Rennrad Zubehör geht, denken viele zunächst an leichte Carbon-Flaschenhalter, aerodynamische Laufräder oder clevere GPS-Geräte. Dabei wird oft vergessen, dass das wichtigste Zubehör für jeden Rennradfahrer nicht am Rad selbst befestigt ist – sondern auf dem Kopf sitzt: der Fahrradhelm.
Ein Helm ist weit mehr als nur ein Schutz vor Schürfwunden – er kann im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Gerade im Rennradsport, wo hohe Geschwindigkeiten, enge Gruppenfahrten und wechselnde Straßenverhältnisse an der Tagesordnung sind, steigt das Risiko für Stürze und Kollisionen erheblich. Studien und Erfahrungswerte aus der Praxis zeigen eindeutig: Fahrradhelme reduzieren die Gefahr schwerer Kopfverletzungen signifikant.


Ein guter Helm schützt nicht nur – er begleitet dich auf jedem Kilometer. Moderne Rennradhelme sind so entwickelt, dass sie maximale Sicherheit mit minimalem Gewicht und optimaler Belüftung verbinden. Sie behindern nicht, sie unterstützen. Durch ihr aerodynamisches Design und clevere Anpassungssysteme bieten sie Komfort und Schutz zugleich – egal ob auf langen Ausfahrten, beim Wettkampf oder im hektischen Stadtverkehr.
- Schutz bei Stürzen (Kopfverletzungen deutlich reduzieren)
- Bessere Sichtbarkeit durch auffällige Designs/Reflektoren
- Komfort: leicht, gute Belüftung, verstellbare Passform
- Aerodynamik (je nach Modell spürbar effizienter)
- Extras wie MIPS/Rotationsschutz, integrierte Licht-/Brillenhalterung
- Keine!
Ein Rennradhelm ist nur dann ein verlässlicher Begleiter, wenn er optimal sitzt und hochwertig verarbeitet ist. Beim Kauf lohnt es sich deshalb, auf ein geringes Gewicht zu achten – je leichter der Helm, desto angenehmer bleibt er auch auf langen Strecken. Ebenso wichtig ist eine effektive Belüftung: Viele gut platzierte Lüftungsöffnungen und ein durchdachtes Luftkanalsystem sorgen dafür, dass dein Kopf selbst bei Hitze kühl bleibt.
Damit der Helm wirklich schützt, muss er außerdem perfekt passen. Ein präzises Verstellsystem sorgt für einen sicheren, wackelfreien Sitz, ohne Druckstellen zu verursachen. Wer sportlich unterwegs ist, profitiert zusätzlich von einem aerodynamischen Design, das den Luftwiderstand möglichst gering hält. Und natürlich gehört auch zertifizierte Sicherheit dazu: Achte auf eine CE-Kennzeichnung und robuste Materialien, die im Ernstfall stabil bleiben. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du hier mehr Infos: Zum Rennradhelm Vergleich
Doch ein Helm ist mehr als reiner Schutz – er schenkt vor allem Vertrauen. Wer mit Helm fährt, ist oft konzentrierter und selbstbewusster unterwegs, weil das Gefühl von Sicherheit im Hintergrund mitfährt. So kannst du dich voll auf Technik, Trittfrequenz und Strecke konzentrieren, anstatt dich von einem mulmigen Gefühl bremsen zu lassen. Deshalb sollte ein Rennradhelm nicht als lästige Pflicht gelten, sondern als selbstverständlichstes und wichtigstes Rennrad-Zubehör: Er begleitet dich vom ersten Tritt bis zur letzten Abfahrt – und schützt dabei dein wertvollstes Gut, deinen Kopf.
Gerade zwischen Hightech-Komponenten und stylischem Rennrad-Outfit geht dieser Punkt manchmal unter: Ein Fahrradhelm ist das elementare Zubehör, das bei keiner Fahrt fehlen darf. Er ist ein Statement für Verantwortung und zeigt Wertschätzung für den Sport. Investiere in Qualität, nimm dir Zeit für die Passform und tausche den Helm regelmäßig aus – denn Sicherheit ist das Fundament jeder sportlichen Leistung.
Weiteres Rennrad Zubehör: High-Performance Fahrradpflege & Tuning
Empfehlung: Muc-Off Pflegekits
Weniger Reibung bedeutet mehr Speed. Wer sein Bike regelmäßig pflegt, spürt den Unterschied nicht nur optisch, sondern auch auf der Straße: Ein sauberer Antrieb läuft ruhiger, schaltet präziser und spart im besten Fall sogar ein paar Watt. Zugegeben – ich bin auch nicht die Person, die nach jeder Ausfahrt das komplette Rennrad mit irgendwelchem Rennrad-Zubehör behandelt. Trotzdem ist es absolut ratsam, zumindest die wichtigsten Pflege-Routinen einzuhalten. Vor allem am Antrieb kannst du durch regelmäßiges Reinigen und Schmieren die Lebensdauer deutlich verlängern und teure Verschleißteile wie Kette, Kassette und Kettenblätter länger frisch halten.
Als Must-haves haben sich dabei ein gutes Kettenöl, ein Reinigungsset mit passenden Bürsten und – je nach Rahmen – eine Carbon-Pflege für matte Oberflächen bewährt. Damit bekommst du Dreck und alten Schmierfilm zuverlässig weg, schützt empfindliche Lacke und sorgst dafür, dass dein Rennrad wieder wie „neu“ läuft.
Unterm Strich ist das genau die Art von Technik, die dich wirklich weiterbringt: 2025 steht für smarte Performance – und das vorgestellte Rennrad-Zubehör sind nicht nur coole Gadgets, sondern echte Leistungsbooster. Egal ob du Training, Sicherheit oder Komfort verbessern willst: Mit den richtigen Upgrades holst du mehr aus dir und deinem Setup heraus.
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