Das Bryton Gardia R300D
Ein Fahrrad-Radar muss für mich herannahende Autos zuverlässig erkennen und rechtzeitig warnen. Im Bryton Gardia R300D Test hat das Gerät dabei insgesamt einen guten Eindruck hinterlassen. Ganz fehlerfrei lief es allerdings nicht: Während meiner Fahrten gab es eine Fehlmeldung.
Fahrrad-Radar mit Rücklicht
Bryton Gardia R300D
Die wichtigsten Funktionen und mein Hinweis aus dem Praxistest:
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Bis zu 190 Meter Radarreichweite
Das R300D erkennt herannahende Fahrzeuge aus bis zu 190 Metern Entfernung. Ein kompatibler Fahrradcomputer zeigt die Annäherung an und kann akustisch warnen.
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Rücklicht mit StVZO-Zulassung
Die R300D-Version kombiniert das Radar mit einem für den deutschen Straßenverkehr zugelassenen Dauerlicht. Der angegebene Sichtwinkel des Rücklichts beträgt 220 Grad.
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ANT+, Bluetooth und Smartphone-App
Das Radar lässt sich mit kompatiblen Fahrradcomputern verbinden. Alternativ steht die Bryton-Gardia-App für das Smartphone zur Verfügung. Prüfe vor dem Kauf die Radar-Unterstützung deines Geräts.
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USB-C und bis zu 12 Stunden mit Licht
Der Akku hält im Dauerlichtbetrieb bis zu 12 Stunden, bei ausgeschaltetem Licht bis zu 24 Stunden im reinen Radarbetrieb. Geladen wird über USB-C.
Mein Praxishinweis: eine Fehlmeldung Während meines Tests gab es eine Fehlmeldung. Ganz fehlerfrei lief das Radar bei mir also nicht. Diese Beobachtung gehört für mich zur Bewertung der Zuverlässigkeit dazu.
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Dazu kommen die Verbindung mit kompatiblen Fahrradcomputern, die Nutzung über die Bryton-Gardia-App und das praktische Laden per USB-C. Mit bis zu zwölf Stunden Akkulaufzeit im Dauerlichtbetrieb ist das Radar auch für längere Touren ausgelegt. In meinem Bryton Gardia R300D Test erfährst du, wie sich die Garmin-Alternative im Rennrad-Alltag schlägt, was mir besonders gefällt und ob sich der Kauf lohnt.
Praxistest (Video)
Wie gut funktioniert das Bryton Gardia R300D im echten Straßenverkehr? In meinem Praxistest zeige ich dir, wie das Radar herannahende Fahrzeuge erkennt und wie die Warnungen auf dem Fahrradcomputer dargestellt werden. So bekommst du direkt einen Eindruck davon, wie hilfreich das System während der Fahrt tatsächlich ist.
Radar-Erkennung im Praxistest
Im Praxistest hat das Bryton Gardia R300D bei mir insgesamt sehr zuverlässig funktioniert. Alle tatsächlich herannahenden Fahrzeuge wurden erkannt, und auch die Reichweite hat mich überzeugt – in meinem Test lag sie sogar über der meines Garmin-Varia-Radars. Einmal zeigte das Radar allerdings ein Fahrzeug an, obwohl weit und breit keines zu sehen war. Das passierte nach einer längeren Phase ohne Verkehr und wirkte auf mich so, als hätte sich das Gerät kurz „verschluckt“. Leider hatte ich in diesem Moment keine Kamera aktiv, sodass ich diese Situation nicht im Video festhalten konnte. Positiv überrascht hat mich außerdem die Erkennung von Motorrädern. Auch diese wurden zuverlässig und frühzeitig erfasst, wie auf dem nachfolgenden Bild zu sehen ist.

Montage und Einrichtung
Die Montage und Einrichtung des Bryton Gardia R300D verlief in meinem Test unkompliziert. Das Radar ließ sich schnell am Rad befestigen und war danach ebenso schnell mit den verwendeten Fahrradcomputern gekoppelt. Sowohl mit dem Bryton Rider S810 als auch mit dem Wahoo ELEMNT BOLT 2 und dem Garmin Edge 850 funktionierte die Verbindung bei mir problemlos.

Ein klarer Pluspunkt ist für mich außerdem die Kompatibilität mit dem weit verbreiteten Garmin-Halterungssystem. Dadurch lässt sich das Gardia R300D unkompliziert an vielen bereits vorhandenen Haltern befestigen. Gerade wenn du mehrere Räder nutzt oder bereits Garmin-Zubehör besitzt, macht das die Montage deutlich flexibler. Nach der Kopplung wurde das Radar direkt erkannt und die Fahrzeugwarnungen auf dem jeweiligen Display angezeigt. Insgesamt ist die Einrichtung damit in wenigen Minuten erledigt.
Stärken & Schwächen
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Zuverlässige Fahrzeugerkennung
Im Praxistest wurden alle tatsächlich herannahenden Autos zuverlässig erkannt. -
Sehr gute Radarreichweite
Die Reichweite hat mich überzeugt und lag in meinem Test sogar über der meines Garmin-Varia-Radars. -
Erkennt auch Motorräder zuverlässig
Neben Autos wurden auch herannahende Motorräder frühzeitig und zuverlässig erfasst. -
Problemlose Kopplung
Die Verbindung mit dem Bryton Rider S810, Wahoo ELEMNT BOLT 2 und Garmin Edge 850 funktionierte in meinem Test problemlos. -
Garmin-Halterung kompatibel
Das Gardia R300D ist mit dem weit verbreiteten Garmin-Halterungssystem kompatibel – für mich ein klarer Pluspunkt. -
Radar und Rücklicht in einem Gerät
Das R300D kombiniert die Fahrzeugerkennung mit einem StVZO-konformen Rücklicht.
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Eine Fehlmeldung im Praxistest
Einmal wurde mir ein Fahrzeug angezeigt, obwohl weit und breit keines zu sehen war. -
Fahrradcomputer oder Smartphone nötig
Für die Anzeige der erkannten Fahrzeuge wird ein kompatibler Fahrradcomputer oder die Bryton-Gardia-App benötigt.
Rücklicht und Akku
Das Bryton Gardia R300D kombiniert das Radar mit einem StVZO-konformen Rücklicht. In der deutschen Version ist die Lichtleistung auf Grund der Gesetzlage auf 5 Lumen begrenzt. Das klingt zunächst wenig, reicht für die Funktion als Rücklicht aber aus und sorgt dafür, dass man von hinten gut wahrgenommen wird.

Bei der Akkulaufzeit würde ich in der Praxis mit rund 10 Stunden bei aktiviertem Rücklicht rechnen. Damit reicht eine Ladung für längere Trainingsrunden und meist auch für mehrere kürzere Ausfahrten. Geladen wird das Gardia über USB-C.
Fahrradcomputer und App
Die Bryton-Gardia-App ist übersichtlich aufgebaut und einfach zu bedienen. Das Rücklicht lässt sich direkt über die App ein- und ausschalten. In den Einstellungen kann außerdem die Vibrationswarnung aktiviert werden, sodass man theoretisch nicht zwingend auf das Smartphone oder einen Fahrradcomputer schauen muss.



Mit einem kompatiblen Fahrradcomputer werden herannahende Fahrzeuge zusätzlich optisch auf dem Display und akustisch per Piepton angekündigt. In Kombination mit dem Bryton Rider S810 hat das in meinem Test sehr gut funktioniert. Die Warnungen waren klar erkennbar und haben sich während der Fahrt sinnvoll in die Anzeige integriert.
Gewicht
Mit 105 Gramm inklusive Halterung fällt das Bryton Gardia R300D erfreulich leicht aus. Am Rennrad macht sich das zusätzliche Gewicht praktisch nicht bemerkbar, gleichzeitig wirkt das Gerät stabil und solide verarbeitet. Für mich ist das ein guter Kompromiss aus geringem Gewicht, Radar-Technik und integriertem Rücklicht.

Fazit: Für wen lohnt sich das Bryton Gardia R300D?
Das Bryton Gardia R300D hat mich im Praxistest vor allem mit seiner zuverlässigen Fahrzeugerkennung und der hohen Reichweite überzeugt. Alle tatsächlich herannahenden Fahrzeuge wurden erkannt, und die Warnungen auf dem Fahrradcomputer waren während der Fahrt gut wahrnehmbar. Positiv finde ich außerdem die einfache Kopplung mit verschiedenen Fahrradcomputern sowie die Kompatibilität mit dem weit verbreiteten Garmin-Halterungssystem.
Ganz fehlerfrei war das Radar in meinem Test allerdings nicht: Einmal wurde ein Fahrzeug angezeigt, obwohl keines zu sehen war. Für mich ist das aber eher eine kleine Einschränkung als ein grundsätzliches Problem, zumal die Erkennung ansonsten zuverlässig funktioniert hat.
Besonders interessant ist das Gardia R300D für Rennradfahrer, Tourenfahrer und Pendler, die häufig auf Straßen mit Autoverkehr unterwegs sind und frühzeitig auf herannahende Fahrzeuge aufmerksam gemacht werden möchten. Wer ohnehin einen kompatiblen Fahrradcomputer nutzt, bekommt mit dem Gardia eine praktische Kombination aus Radar und Rücklicht, die im Alltag einen echten Mehrwert bieten kann.



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