Bryton S810 Test: Übersichtliche Karten, flüssige Bedienung und krasse Akkulaufzeit

Großes Display, starke Akkulaufzeit und jede Menge Funktionen: Der Bryton Rider S810 ist für lange Rennradtouren bestens gerüstet. Doch wie gut schlägt sich der GPS-Radcomputer tatsächlich in der Praxis? Wie intuitiv ist die Bedienung, wie zuverlässig funktioniert die Navigation – und was steckt noch alles in dem Gerät? Unser ausführlicher Test zeigt, wie sich der Bryton S810 im Alltag und auf der Straße bewährt.

Benjamin-Binder-von-Rennradguru.de

Veröffentlicht am 15. September 2026

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Der Bryton Rider S810

Ein Fahrradcomputer muss für mich vor allem unterwegs überzeugen: Das Display soll gut ablesbar sein, die Karte Orientierung bieten und die Bedienung ohne störende Verzögerungen funktionieren. Genau bei diesen Punkten hat der Bryton Rider S810 in meinem Test einen guten Eindruck hinterlassen.

GPS-Fahrradcomputer

Bryton Rider S810

Meine Erfahrungen aus dem Praxistest:

  • Display und Karten gut ablesbar

    Die Anzeige lässt sich für mich etwas besser ablesen als bei den neuen Wahoo-Modellen. Optisch gefallen mir die Displays des Karoo 3 und Garmin Edge 850 noch besser. Die Karten sind übersichtlich, die Bedienung läuft flüssig.

  • Sensoren problemlos gekoppelt

    Meine Garmin Rally Pedale, mein Bryton-Radar, das iGPSPORT SR mini und das Garmin Varia RCT715 ließen sich problemlos verbinden.

  • Grafisch gelungene Workouts

    Die übersichtliche grafische Darstellung der Trainingseinheiten gefällt mir besonders gut.

  • Beeindruckende Akkulaufzeit

    Meine kurze Akkumessung ergibt hochgerechnet etwa 46 Stunden und 40 Minuten Laufzeit bei gleichbleibendem Verbrauch.

Vor dem Kauf beachten: Auf der Kartenseite stehen nur zwei zusätzliche Datenfelder zur Verfügung. Ein Lautsprecher für Sprachansagen fehlt. Die Gestaltung der Karten und des Menüs wirkt auf mich teilweise etwas veraltet.

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Dazu kommen eine unkomplizierte Verbindung mit meinen Sensoren, schön dargestellte Workouts und gut funktionierende Strava Live Segmente. Allerdings gibt es auch kleine Einschränkungen: Auf der Kartenseite stehen mir nur zwei zusätzliche Datenfelder zur Verfügung. Außerdem fehlt ein Lautsprecher für gesprochene Navigationshinweise. In meinem Bryton S810 Test erfährst du, was mir am GPS-Fahrradcomputer gefällt, wo ich mir Verbesserungen wünsche und für welche Fahrer sich das Gerät lohnt.

Bryton Rider S810: Das wichtigste in kürze

Vorteile
  • Gut ablesbares Display
    Die Anzeige lässt sich im Test gut erfassen und ist für mich etwas besser ablesbar als bei den neuen Wahoo-Modellen.
  • Übersichtliche Karten
    Die Kartendarstellung ist aufgeräumt und sehr gut abzulesen.
  • Flüssige Bedienung
    Der Fahrradcomputer läuft angenehm flüssig und vermittelt einen direkten Bedienungseindruck.
  • Problemlose Sensor-Kopplung
    Garmin Rally, mein Bryton-Radar, iGPSPORT SR mini und Garmin Varia RCT715 u.v.m. ließen sich problemlos verbinden.
  • Gelungene Workout-Darstellung
    Die grafisch aufbereiteten Trainingseinheiten gefallen mir besonders gut.
  • Beeindruckende Akkulaufzeit
    Meine Hochrechnung ergibt etwa 46 Stunden und 40 Minuten Akkulaufzeit – für mich ein echtes Highlight.
  • Garmin-Adapter im Lieferumfang
    Mit dem beiliegenden Adapter lässt sich der S810 in Garmin-Halterungen nutzen. Dafür wird der Halteeinsatz am Gerät über vier kleine Schrauben ausgetauscht.
Nachteile
  • Nur zwei Datenfelder auf der Kartenseite
    Wer mehrere Leistungswerte gleichzeitig neben der Karte sehen möchte, muss auf zusätzliche Datenseiten wechseln.
  • Kein Lautsprecher für Sprachansagen
    Gesprochene Navigationshinweise direkt aus dem Gerät fehlen.
  • Teilweise veraltete Optik
    Die Gestaltung der Karten und des Menüs wirkt auf mich teilweise etwas veraltet.

Display und Ablesbarkeit im Bryton S810 Test

Das Display des Bryton Rider S810 lässt sich gut ablesen und hat mir im Test insgesamt gefallen. Als das schönste Display unter den Fahrradcomputern würde ich es allerdings nicht bezeichnen. Die Darstellung auf dem Hammerhead Karoo 3 und dem Garmin Edge 850 gefällt mir persönlich besser – beide Geräte sind jedoch auch deutlich teurer. Zudem sollte man bedenken, dass transmissive Displays, wie sie bei diesen beiden Modellen zum Einsatz kommen, mehr Energie benötigen und damit spürbar auf Kosten der Akkulaufzeit gehen.

Ich bevorzuge grundsätzlich transmissive Displays, weil deren Darstellung auf mich deutlich kontrastreicher und brillanter wirkt. Diese persönliche Vorliebe spielt natürlich auch bei meiner Bewertung des S810 eine Rolle.

Umso positiver hat mich der Bryton überrascht: Für ein transflektives Display finde ich die Ablesbarkeit wirklich gut. Auf den ersten Blick hätte ich nicht einmal erkannt, dass es sich um ein transflektives Panel handelt. Die Anzeige wirkt klar, und besonders die übersichtlichen Karten lassen sich schnell erfassen.

Auch wenn die Kartengestaltung stellenweise etwas veraltet wirkt, bleibt sie aufgeräumt und gut verständlich. Straßen, Route und Hinweise lassen sich gut voneinander unterscheiden. Bei der Ablesbarkeit hinterlässt der S810 deshalb einen positiven Eindruck, auch wenn Karoo 3 und Edge 850 bei der Displayoptik für mich vorne liegen.

Übersichtliche Karten, aber nur zwei Datenfelder

So gut mir die Kartendarstellung gefällt, so sehr wünsche ich mir mehr Freiheit bei den zusätzlichen Informationen. Auf der Kartenseite kann ich lediglich zwei Datenfelder anzeigen lassen.

Wer dort beispielsweise Geschwindigkeit und Distanz sehen möchte, kommt damit möglicherweise gut zurecht. Mit einem Powermeter entstehen aber schnell andere Wünsche: Leistung, Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Trittfrequenz lassen sich mit zwei Feldern eben nicht gleichzeitig neben der Karte unterbringen.

Für zusätzliche Werte ist deshalb ein Seitenwechsel nötig. Das funktioniert angesichts der flüssigen Bedienung zwar angenehm, eine flexiblere Aufteilung wäre für mich trotzdem die bessere Lösung.

Die Beschränkung betrifft ausdrücklich die Kartenansicht. Auf normalen Datenseiten unterstützt der S810 umfangreichere Layouts und bis zu 12 Datenfelder.

Navigation ohne gesprochene Abbiegehinweise

Ein zweiter Kritikpunkt ist für mich der fehlende Lautsprecher für Sprachansagen. Gesprochene Hinweise wie „In 200 Metern rechts abbiegen“ gibt der Bryton S810 nicht direkt am Gerät aus. Gerade an unübersichtlichen Kreuzungen oder bei mehreren kurz aufeinanderfolgenden Abbiegungen wäre das praktisch, weil man den Blick seltener auf das Display richten müsste.

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Gerät grundsätzlich keine Töne ausgeben kann: Der S810 gibt beispielsweise akustische Signale für Radarwarnungen oder Abbiegungen aus. Diese machen auf eine bevorstehende Situation aufmerksam. Für die konkrete Information, wo es weitergeht, bleibt aber der Blick auf die Karte beziehungsweise den Abbiegehinweis notwendig.

Positiv aufgefallen ist mir die relativ schnelle Neuberechnung bei Abweichungen von der Route. Wenn ich die geplante Strecke verlassen habe, stand meist zügig eine Alternative zur Verfügung. Allerdings passte die vorgeschlagene Streckenführung im Test nicht immer: Teilweise hätte mich die neue Route über Schotterwege geführt. Wer auf Asphalt bleiben möchte, sollte sich die berechnete Alternative deshalb genauer ansehen. Die schnelle Reaktion des Geräts ist hilfreich, die Wahl der Wege entsprach aber nicht immer meinen Vorstellungen.

Richtig gut gefallen hat mir die Möglichkeit, ein Navigationsziel per Sprache einzugeben. Das erspart die manuelle Eingabe am Gerät und ist gerade dann praktisch, wenn man unterwegs spontan ein neues Ziel ansteuern möchte. Im Test zeigte sich allerdings, dass die Erkennung während der Fahrt nicht immer zuverlässig funktionierte. Vor allem die Windgeräusche machten der Spracheingabe zu schaffen. Sobald ich angehalten hatte, wurde meine Sprache dagegen gut erkannt und das gewünschte Ziel korrekt übernommen. Für einen kurzen Stopp zur Zieleingabe fand ich die Funktion deshalb sehr gelungen.

Die Spracheingabe erleichtert damit die Bedienung, die fehlenden gesprochenen Abbiegehinweise bleiben für mich dennoch ein Komfortnachteil. Wer seine Navigation ohnehin überwiegend über die Karte verfolgt, wird diesen Punkt vermutlich geringer gewichten.

Bedienung: Der Bryton S810 läuft angenehm flüssig

Positiv aufgefallen ist mir die Geschwindigkeit der Bedienung. Der Fahrradcomputer läuft flüssig, und die Oberfläche vermittelt einen angenehm direkten Eindruck.
Das klingt zunächst unspektakulär, macht im Alltag aber einen Unterschied. Gerade wenn ich zwischen Karte, Trainingsansicht und Fahrdaten wechsle, möchte ich mich mit möglichst wenig Aufwand zurechtfinden. Die Kombination aus gut ablesbarer Anzeige und flüssiger Bedienung gehört deshalb zu den Gründen, warum mir der S810 im praktischen Umgang gefällt.

Sensoren verbinden: Garmin Rally und mehrere Radarsysteme im Test

Bei der Sensorverbindung hat der Bryton S810 meine Erwartungen erfüllt. Alle von mir ausprobierten Geräte ließen sich problemlos koppeln.

Besonders erfreulich finde ich, dass die Kopplung auch mit Geräten anderer Hersteller unkompliziert funktioniert hat. Wer bereits Leistungsmesspedale oder ein kompatibles Radar besitzt, schaut bei einem neuen Fahrradcomputer schließlich genau auf diesen Punkt. Meine Erfahrungen mit der Kopplung der genannten Geräte waren durchweg positiv. Das ist für mich ein konkreter Pluspunkt im GPS-Fahrradcomputer-Test.

Workouts: Die grafische Darstellung gefällt mir richtig gut

Die Trainingsansicht gehört ebenfalls zu den Funktionen, die mir am Bryton S810 besonders gefallen. Workouts werden grafisch ansprechend und übersichtlich dargestellt.

Gerade bei strukturierten Einheiten finde ich eine verständliche Darstellung hilfreich. Ich möchte den Aufbau eines Trainings schnell erfassen können und erkennen, wie die einzelnen Abschnitte zusammengehören. Die Umsetzung auf dem Bryton gefällt mir in dieser Hinsicht sehr gut.
Zur Ausstattung gehören außerdem das Erstellen beziehungsweise Importieren von Trainingsplänen über Bryton Active sowie die Anbindung an TrainingPeaks.
Wer seinen Fahrradcomputer regelmäßig für geplante Trainingseinheiten verwendet, sollte sich die Workout-Ansicht des S810 deshalb genauer anschauen.

Strava Live Segmente: Im Test gut funktioniert

Auch die Strava Live Segmente haben bei mir gut funktioniert. Für Fahrer, die sich gern mit ihren bisherigen Leistungen vergleichen, ist das eine interessante Ergänzung zur normalen Trainingsansicht.

Zur Einrichtung werden die Konten verbunden und die gewünschten Segmente über Bryton Active auf das Gerät übertragen. Voraussetzung für die Funktion ist ein kostenpflichtiges Strava-Abonnement.

Bryton S810 Akkulaufzeit: Bis zu 50 Stunden laut Hersteller

Bryton nennt für den Rider S810 eine Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden. Wie lange eine Ladung tatsächlich reicht, hängt unter anderem von der Displaybeleuchtung und der Nutzung ab. Die 50 Stunden sind eine Herstellerangabe.

Meine eigene Messung liefert eine erste Orientierung: Um 18:00 Uhr lag der Akkustand bei 100 Prozent, um 19:52 Uhr bei 96 Prozent. Innerhalb von 1 Stunde und 52 Minuten sank die Anzeige damit um vier Prozentpunkte. Bei gleichbleibendem Verbrauch ergibt sich daraus eine theoretische Gesamtlaufzeit von 46 Stunden und 40 Minuten. Es waren Wattmesser, Herzfrequenzsensor, Radar und meine DI2 verbunden und die Displayhelligkeit war immer auf 100%.

Rechnerisch liegt das Ergebnis damit nahe an der Herstellerangabe. Die 46 Stunden und 40 Minuten sind jedoch eine Hochrechnung aus einem kurzen Messzeitraum, keine vollständig gemessene Akkulaufzeit. Der tatsächliche Verbrauch kann sich während der Nutzung verändern.

Climb Challenge 2.0: Zusätzliche Unterstützung am Berg

Eine weitere Funktion ist Climb Challenge 2.0. Laut Bryton kann der S810 Informationen zu bevorstehenden Anstiegen auch ohne zuvor geladene Route bereitstellen. Dafür versucht das Gerät vorherzusagen, welchen Streckenverlauf du nehmen wirst. Auch das funktionierte im Test sehr gut und es wurden alle Anstiege erkannt..

Für hügelige Trainingsrunden ist das eine interessante Ausstattung. Wie zuverlässig die Vorhersage auf den eigenen Strecken funktioniert, sollte man allerdings gesondert beurteilen. Meine positiven Eindrücke von der Workout-Darstellung sind keine Bewertung dieser Anstiegserkennung.

Gewicht

Beim Nachwiegen brachte der Bryton Rider S810 genau 114 Gramm auf die Waage. Im Verhältnis zum Gesamtgewicht von Rad und Ausrüstung ist das ein kleiner Posten. Wer bei seinem Setup konsequent auf jedes Gramm achtet, wird diesen Wert dennoch berücksichtigen. Im Tourenalltag dürften dagegen eine gute Ablesbarkeit, eine einfache Bedienung und eine zuverlässige Navigation stärker ins Gewicht fallen.

Die besten Fahrradcomputer: Wo passt der Bryton S810 hinein?

Wer die besten Fahrradcomputer miteinander vergleicht, sollte zuerst überlegen, welche Funktionen auf den eigenen Fahrten entscheidend sind. Beim Bryton S810 sehe ich die Stärken vor allem in den gut ablesbaren Karten, der flüssigen Bedienung, der unkomplizierten Sensor-Kopplung und den gelungenen Workouts. Auch die Strava Live Segmente haben in meinem Test überzeugt. Weniger passend ist er, wenn du viele Leistungsdaten gleichzeitig neben der Karte sehen möchtest oder gesprochene Navigationshinweise direkt aus dem Gerät erwartest. Eine weitere Perspektive auf Display, Navigation und Bedienung findest du in meinem Hammerhead Karoo 3 Test. Gerade diese Punkte würde ich bei der Auswahl eines neuen GPS-Fahrradcomputers miteinander vergleichen.

Für wen lohnt sich der Bryton Rider S810?

Passt besonders gut

Der Rider S810 passt zu dir, wenn du …

  • ein gut ablesbares Display und übersichtliche Karten suchst,
  • Wert auf eine flüssige Bedienung legst,
  • lange Touren planst und Wert auf eine hohe Akkulaufzeit legst,
  • Leistungsmesspedale und ein kompatibles Fahrradradar verbinden möchtest,
  • strukturierte Workouts mit einer gelungenen grafischen Darstellung schätzt,
  • Strava Live Segmente nutzen möchtest und ein passendes Abonnement hast oder einplanst,
  • mit zwei zusätzlichen Datenfeldern auf der Kartenseite zurechtkommst.

Weniger passend

Weniger passend ist er, wenn du …

  • Leistung, Herzfrequenz, Geschwindigkeit und weitere Werte gleichzeitig neben der Karte sehen möchtest,
  • gesprochene Navigationshinweise über einen integrierten Lautsprecher erwartest,
  • eine durchgehend moderne Gestaltung der Karten und Menüs erwartest.

Mein Fazit zum Bryton S810 Test

Der Bryton Rider S810 überzeugt mich mit seiner guten Ablesbarkeit, den übersichtlichen Karten und der flüssigen Bedienung. Auch die problemlose Kopplung meiner Garmin Rally Pedale und der getesteten Radarsysteme sowie die grafisch gelungenen Workouts hinterlassen einen positiven Eindruck.

Ein besonderes Highlight ist die Akkulaufzeit: Meine Hochrechnung ergibt etwa 46 Stunden und 40 Minuten. Das ist ein vielversprechender Wert für lange Touren. Er beruht allerdings auf einem kurzen Messzeitraum und ist keine vollständig gemessene Gesamtlaufzeit.

Beim Display sehe ich den S810 insgesamt gut aufgestellt. Die schönere und für meinen Geschmack kontrastreichere Darstellung bieten jedoch der Hammerhead Karoo 3 und der Garmin Edge 850. Der Bryton lässt sich trotzdem gut ablesen und hat mich in dieser Hinsicht positiv überrascht.

Meine wichtigsten Kritikpunkte sind die nur zwei zusätzlichen Datenfelder auf der Kartenseite, der fehlende Lautsprecher für Sprachansagen und die teilweise veraltete Optik von Karten und Menü. Die gute Übersichtlichkeit und die flüssige Bedienung ändern für mich nichts daran, dass die Gestaltung moderner sein dürfte.

Wer übersichtliche Navigation, gut dargestellte Workouts und eine vielversprechende Akkuausdauer sucht, sollte sich den Bryton S810 genauer anschauen. Wenn dir zwei Datenfelder neben der Karte reichen und du auf gesprochene Navigationshinweise verzichten kannst, bietet er aus meiner Sicht ein überzeugendes Gesamtpaket.

Bryton Rider S810

  • Display und Karten: Gut ablesbare Anzeige und übersichtliche Karten. Optisch gefallen mir Karoo 3 und Garmin Edge 850 besser.
  • Bedienung: Der S810 reagierte in meinem Test flüssig.
  • Sensoren und Radar: Meine Garmin Rally Pedale, mein Bryton-Radar, das iGPSPORT SR mini und das Garmin Varia RCT715 ließen sich problemlos koppeln.
  • Training: Die grafisch dargestellten Workouts gefielen mir besonders gut.
  • Akkulaufzeit: Meine Hochrechnung ergibt etwa 46 Stunden und 40 Minuten – ein vielversprechender Wert, keine vollständig gemessene Laufzeit.

Vor dem Kauf beachten: Nur zwei zusätzliche Datenfelder auf der Kartenseite, kein Lautsprecher für Sprachansagen und eine teilweise veraltet wirkende Gestaltung von Karten und Menü.

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Mein Fazit zum Bryton S810 Test: Der Bryton Rider S810 überzeugt mich mit seiner guten Ablesbarkeit, den übersichtlichen Karten und der flüssigen Bedienung. Meine Garmin Rally Pedale sowie die getesteten Radargeräte von Bryton, iGPSPORT und Garmin ließen sich problemlos verbinden. Auch die grafische Darstellung der Workouts gefällt mir besonders gut.

Ein Highlight ist die Akkulaufzeit: Meine lineare Hochrechnung ergibt etwa 46 Stunden und 40 Minuten. Das ist eine vielversprechende Orientierung für lange Touren. Der Wert beruht auf einem kurzen Messzeitraum bei angenommenem gleichbleibendem Verbrauch; eine vollständige Entladung wurde dabei nicht gemessen.

Das Display lässt sich gut ablesen und wirkt auf mich etwas besser ablesbar als bei den neuen Wahoo-Modellen. Die schönere und für meinen Geschmack kontrastreichere Darstellung bieten jedoch der Hammerhead Karoo 3 und der Garmin Edge 850.

Meine wichtigsten Kritikpunkte bleiben die nur zwei zusätzlichen Datenfelder auf der Kartenseite, der fehlende Lautsprecher für Sprachansagen und die teilweise veraltete Optik von Karten und Menü. Wer mit diesen Einschränkungen zurechtkommt, bekommt aus meiner Sicht ein überzeugendes Gesamtpaket für Navigation, Training und längere Touren.

Meine Erfahrungen
  • Gut ablesbares Display
    Die Anzeige lässt sich im Test gut erfassen und ist für mich etwas besser ablesbar als bei den neuen Wahoo-Modellen.
  • Übersichtliche Karten
    Die Kartendarstellung ist aufgeräumt und gut abzulesen.
  • Flüssige Bedienung
    Der S810 reagierte in meinem Test flüssig auf meine Eingaben.
  • Problemlose Sensor-Kopplung
    Meine Garmin Rally Pedale, mein Bryton-Radar, das iGPSPORT SR mini und das Garmin Varia RCT715 ließen sich problemlos verbinden.
  • Gelungene Workout-Darstellung
    Die grafisch aufbereiteten Trainingseinheiten gefallen mir besonders gut.
  • Beeindruckende Akkulaufzeit
    Meine Hochrechnung ergibt etwa 46 Stunden und 40 Minuten Akkulaufzeit – für mich ein echtes Highlight.
Vor dem Kauf beachten
  • Nur zwei Datenfelder auf der Kartenseite
    Wer mehrere Leistungswerte gleichzeitig neben der Karte sehen möchte, muss auf zusätzliche Datenseiten wechseln.
  • Kein Lautsprecher für Sprachansagen
    Gesprochene Navigationshinweise direkt aus dem Gerät fehlen.
  • Teilweise veraltete Optik
    Die Gestaltung der Karten und des Menüs wirkt auf mich teilweise etwas veraltet.

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