iGPSPORT BSC200 Pro Test: Der neue GPS-Fahrradcomputer für Einsteiger

Der iGPSPORT BSC200 Pro ist ein interessanter GPS-Fahrradcomputer für Einsteiger und preisbewusste Fahrer. Er bietet ein großes 3-Zoll-Farbdisplay, eine übersichtliche Navigation mit rechtzeitigen Abbiegehinweisen und zahlreiche Datenfelder. Dazu kommen eine gute Akkulaufzeit von bis zu 25 Stunden im Normalbetrieb und praktische Funktionen für Alltag, Training und Touren.

Benjamin-Binder-von-Rennradguru.de

Veröffentlicht am 10. Oktober 2026

iGPSPORT BSC200 Pro am Rennradlenker mit farbiger Navigationsanzeige

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iGPSPORT BSC200 Pro: Günstiges Einsteigermodell mit starkem Display

Mit dem BSC200 Pro bringt iGPSPORT einen neuen GPS-Fahrradcomputer für Einsteiger auf den Markt. Besonders positiv fällt das für diese Preisklasse gelungene Display auf, das Fahrdaten und Navigation übersichtlich darstellt. Gleichzeitig bleibt der BSC200 Pro preislich attraktiv und richtet sich damit vor allem an Fahrer, die einen günstigen Einstieg suchen, ohne auf eine moderne und gut ablesbare Anzeige verzichten zu wollen.

GPS-Fahrradcomputer für Einsteiger

iGPSPORT BSC200 Pro

Meine ersten Erfahrungen mit dem neuen Einsteiger-Fahrradcomputer:

  • Sehr gutes Display

    Das Display überzeugte mich im Test mit einer übersichtlichen und gut erkennbaren Darstellung.

  • Ideal für Einsteiger

    Der BSC200 Pro richtet sich an Fahrer, die unkompliziert in die Welt der GPS-Fahrradcomputer einsteigen möchten.

  • Attraktiver Preis

    Besonders interessant ist das günstige Preisniveau für einen modernen GPS-Fahrradcomputer.

  • Starkes Gesamtpaket

    Display, Bedienung und Preis machen den BSC200 Pro zu einem interessanten Modell für preisbewusste Fahrer.

Erster Testeindruck: Der BSC200 Pro punktet vor allem mit seinem gelungenen Display und dem günstigen Einstiegspreis.

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Display und Ablesbarkeit

Im iGPSPORT BSC200 Pro Test gehörte das Display für mich zu den stärksten Seiten des Fahrradcomputers. Gerade wenn man bedenkt, dass sich der BSC200 Pro eher an Einsteiger und preisbewusste Fahrer richtet, wirkt die Darstellung überraschend hochwertig. Datenfelder, Grafiken und Navigationshinweise lassen sich klar erkennen und machen insgesamt einen deutlich besseren Eindruck, als ich es in dieser Preisklasse erwartet hätte.

iGPSPORT BSC200 Pro mit Höhenprofil und Anstiegsanzeige am Rennradlenker

Besonders gut gefällt mir, wie viele Informationen sich gleichzeitig darstellen lassen. Der BSC200 Pro unterstützt insgesamt 107 Datenfelder aus mehr als zehn Kategorien, wobei auf einer Datenseite bis zu zehn Werte gleichzeitig angezeigt werden können. Dazu kommen verschiedene grafische Darstellungen, wodurch sich beispielsweise Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Leistung oder Trittfrequenz während der Fahrt schnell erfassen lassen.

iGPSPORT BSC200 Pro zeigt mehrere Datenfelder auf einer Datenseite

Auch die Touchbedienung funktionierte in meinem Test angenehm. Das IPS-Display bietet große Blickwinkel und auch bei wechselnden Lichtverhältnissen bleibt alles gut zu erkennen. In der Praxis hinterließ die Ablesbarkeit bei meinen bisherigen Fahrten immer einen guten Eindruck.

Navigation

Die Navigation des iGPSPORT BSC200 Pro funktionierte in meinem Test zuverlässig und übersichtlich. Die Abbiegehinweise kamen rechtzeitig, sodass ich mich gut auf kommende Richtungswechsel einstellen konnte. Auf einfachen Strecken reicht die Darstellung völlig aus. An Kreuzungen mit vielen Abzweigungen oder mehreren dicht beieinanderliegenden Wegen habe ich jedoch immer wieder eine richtige Kartendarstellung vermisst, da sich die genaue Route ohne Karte nicht immer sofort erkennen lässt.

iGPSPORT BSC200 Pro am Rennradlenker mit Navigationsanzeige während einer Fahrt

Wichtig ist allerdings: Eine echte Kartendarstellung gibt es nicht. Wer detaillierte Straßenkarten, POIs oder eine umfangreiche Kartenansicht direkt auf dem Fahrradcomputer erwartet, muss zu einem höherwertigen Modell greifen. Für Einsteiger, die hauptsächlich einer vorher geplanten Strecke folgen möchten, bietet der BSC200 Pro aber eine angenehm einfache und übersichtliche Navigationslösung.

Geöffnetes Fahrtmenü auf dem iGPSPORT BSC200 Pro

Rerouting

Verfährt man sich mit dem iGPSPORT BSC200 Pro, erscheint zunächst der Hinweis „Abweichung“. Anschließend zeigt das Gerät rote Richtungspfeile an, an denen man sich orientieren kann. In meinem Test wurde dabei allerdings keine komplett neue Route berechnet, die automatisch zurück auf die ursprünglich geplante Strecke führt. Stattdessen muss man sich mithilfe der Pfeile mehr oder weniger selbst wieder zur Route zurückfinden – für mich funktioniert das daher eher wie eine Art Kompass. Da ich den BSC200 Pro noch vor der offiziellen Veröffentlichung getestet habe, halte ich es aber für gut möglich, dass iGPSPORT hier per Software noch nachbessert. Wir werden sehen, wie sich die Funktion zum Marktstart entwickelt.

iGPSPORT BSC200 Pro am Rennradlenker bei der Neuberechnung einer Route

Für Einsteiger finde ich die Navigation insgesamt trotzdem gut gelöst. Wer hauptsächlich vorab geplanten Routen von Komoot oder Strava folgen möchte, bekommt eine einfache und übersichtliche Führung mit rechtzeitigen Abbiegehinweisen. Wer dagegen häufig spontan umplant oder sich in komplexen Wegenetzen bewegt, wird die fehlende Kartendarstellung und die aktuell einfache Abweichungsanzeige eher bemerken.

iGPSPORT BSC200 Pro zeigt die angepasste Route nach einer Neuberechnung

Akkulaufzeit

Bei meinem bisherigen Akkutest lief der iGPSPORT BSC200 Pro von 15:28 bis 18:37 Uhr. In diesen 189 Minuten sank der Akkustand von 100 auf 81 Prozent, also um 19 Prozentpunkte. Bei gleichbleibendem Verbrauch ergibt das rechnerisch eine Akkulaufzeit von rund 16,58 Stunden beziehungsweise etwa 16 Stunden und 35 Minuten. Dieser Wert ist allerdings nur als Richtwert zu verstehen und kein vollständiger Laufzeittest. Während der gesamten Testfahrt war die Displayhelligkeit dauerhaft auf 100 Prozent eingestellt, was den Energieverbrauch entsprechend erhöht haben dürfte.

Diagramm zum Akkustand des iGPSPORT BSC200 Pro während des Akkutests

Gerade mit Blick auf die Positionierung als echtes Einsteigergerät finde ich diese Akkulaufzeit beeindruckend. Der BSC200 Pro ist preislich klar auf Einsteiger ausgerichtet, hält in meinem bisherigen Test aber dennoch lange durch – und das sogar bei dauerhaft 100 Prozent Displayhelligkeit. Für Alltagsfahrten, Training und längere Touren bietet er damit aus meiner Sicht sehr ordentliche Reserven.

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Routenplanung

Zuerst erstellst du deine gewünschte Route in einer Plattform wie Komoot oder Strava und speicherst sie dort ab. Voraussetzung ist, dass dein iGPSPORT-Konto mit dem jeweiligen Dienst verbunden ist, damit die geplante Strecke übernommen werden kann.

Smartphone mit aus Komoot importierten Routen in der iGPSPORT-App neben dem BSC200 Pro

Anschließend öffnest du die iGPSPORT-App und gehst in den Bereich für Routen beziehungsweise Navigation. Dort lässt sich die zuvor erstellte Strecke importieren und in der App auswählen.

Smartphone mit iGPSPORT-App neben dem BSC200 Pro beim Übertragen einer Route

Im letzten Schritt sendest du die Route aus der iGPSPORT-App an den Fahrradcomputer. Danach steht sie auf dem Gerät zur Navigation bereit. Im Test funktionierte die Übertragung schnell und zuverlässig.

Routenliste auf dem iGPSPORT BSC200 Pro zur Auswahl einer gespeicherten Strecke

Sensoren verbinden

Die Sensorintegration des iGPSPORT BSC200 Pro funktionierte in meinem Test insgesamt gut. Den Garmin Rally Leistungsmesser, die Garmin Forerunner 970, das iGPSPORT HR80 Armband, den Wahoo TRACKR Heart Rate sowie den iGPSPORT SR Mini konnte ich erfolgreich mit dem Fahrradcomputer verbinden. Eine Verbindung mit Shimano Di2 ist beim BSC200 Pro dagegen nicht vorgesehen. Auch mein Garmin Varia RCT715 ließ sich im Test nicht mit dem Gerät koppeln. Damit zeigt sich, dass der BSC200 Pro wichtige Sensoren für Leistung, Herzfrequenz und weitere Fahrdaten unterstützt, bei bestimmten Zubehörgeräten aber Einschränkungen bestehen.

Getestetes Gerät Verwendung im Test Ergebnis beim Koppeln
iGPSPORT HR80 Armband Herzfrequenzsensor Problemlos verbunden
Garmin Forerunner 970 Herzfrequenzübertragung Problemlos verbunden
Wahoo TRACKR HEART RATE Herzfrequenzsensor Problemlos verbunden
Garmin Rally Powermeter Problemlos verbunden
Shimano Di2 Elektronische Schaltung Nicht unterstützt
iGPSPORT SR Mini Radar Problemlos verbunden
Garmin Varia RCT715 Radar Verbindung im Test nicht möglich

Ergebnis meines Praxistests mit dem iGPSPORT BSC200 Pro.

Warum ich das Garmin Varia RCT715 nicht verbinden konnte weiß ich nicht. Das BSC200 Pro unterstützt nur Bluetooth und kein ANT+ ich vermute dass hier das Problem liegt.
Für Einsteiger und viele typische Trainingsanwendungen reicht die Sensorunterstützung dennoch gut aus. Wer gezielt elektronische Schaltungen oder bestimmte Radar-Modelle einbinden möchte, sollte vor dem Kauf prüfen, ob das jeweilige Zubehör unterstützt wird.

Sensorenmenü des iGPSPORT BSC200 Pro mit gekoppelten Geräten

Radar

Der iGPSPORT BSC200 Pro lässt sich per Bluetooth (BLE) mit dem iGPSPORT SR Mini Radar verbinden. Im Test wurde das Radar problemlos erkannt und näher kommende Fahrzeuge hinter mir direkt auf dem Display angezeigt. Gerade auf Landstraßen oder längeren geraden Abschnitten finde ich das praktisch, weil man frühzeitig sieht, dass sich von hinten ein Fahrzeug nähert. Den Schulterblick ersetzt das natürlich nicht, bietet während der Fahrt aber eine zusätzliche Information.

iGPSPORT BSC200 Pro mit farbiger Radarwarnung neben der Kartenansicht

Praktisch ist außerdem, dass sich auch das Rücklicht des SR Mini direkt über den Fahrradcomputer steuern lässt. Je nach Situation kann man beispielsweise zwischen unterschiedlichen Helligkeitsstufen sowie verschiedenen Blinkmodi wechseln, ohne dafür jedes Mal an das Radar greifen zu müssen.

iGPSPORT BSC200 Pro mit Einstellungen zur Lichtsteuerung eines verbundenen Radars

Für mich ist die Radar-Unterstützung damit eine sinnvolle Ergänzung zum BSC200 Pro – besonders für Fahrer, die häufig alleine auf stärker befahrenen Straßen unterwegs sind. Mehr zum Radar findest du in meinem ausführlichen iGPSPORT SR Mini Radar Test.

iGPSPORT SR Mini Radar-Rücklicht bei einer Rennradfahrt

Workouts

Auch für strukturierte Trainings lässt sich der iGPSPORT BSC200 Pro sinnvoll einsetzen. Während eines Intervalls zeigt das Display gut erkennbar an, welche Leistung aktuell gefahren werden soll. Ein Pfeil markiert dabei den Zielbereich: Ideal ist es, möglichst in der Mitte zu bleiben. Liegt die Leistung darunter oder darüber, wird das entsprechend links beziehungsweise rechts angezeigt. Zusätzlich sieht man die verbleibende Zeit des aktuellen Intervalls sowie die Dauer des gesamten Workouts. Standardmäßig wird außerdem die Geschwindigkeit eingeblendet. In der iGPSPORT-App lassen sich diese Datenfelder jedoch anpassen, sodass man beispielsweise die Geschwindigkeit durch die Herzfrequenz ersetzen kann.

iGPSPORT BSC200 Pro am Rennradlenker mit einer strukturierten Trainingseinheit

Gerade für Intervalltraining draußen finde ich diese Darstellung praktisch, weil man die wichtigsten Informationen auf einen Blick sieht und nicht ständig zwischen verschiedenen Seiten wechseln muss.

Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • Helles und kontrastreiches Display
    Das 3-Zoll-Farbdisplay ist übersichtlich, kontrastreich und während der Fahrt gut ablesbar.
  • Einfache Bedienung
    Die Menüs sind übersichtlich aufgebaut und auch für Einsteiger schnell verständlich.
  • Sehr gute Akkulaufzeit
    Im bisherigen Praxistest hinterließ der Akku einen sehr starken Eindruck – selbst bei 100 Prozent Displayhelligkeit.
  • Übersichtliche Navigation
    Auf einfachen Strecken funktioniert die Routenführung zuverlässig und Abbiegehinweise erscheinen rechtzeitig.
  • Workouts funktionieren sehr gut
    Intervalle, Zielbereiche und Zeiten werden übersichtlich dargestellt und eignen sich gut für strukturierte Trainings draußen.
  • Bis zu 10 Datenfelder pro Seite
    Viele Fahr- und Trainingsdaten lassen sich gleichzeitig auf einer Datenseite anzeigen.
  • „Später fortsetzen“
    Eine Fahrt kann unterbrochen und später bequem an derselben Stelle fortgesetzt werden.
  • Sprachansagen über das Smartphone
    Navigationshinweise können über den Handylautsprecher oder verbundene Kopfhörer ausgegeben werden.
  • Heller und dunkler Anzeigemodus
    Beide Darstellungsmodi sehen modern aus und sorgen für eine angenehme Anzeige.
  • Leicht und Garmin-Mount-kompatibel
    Das kompakte Design gefällt und der Fahrradcomputer lässt sich mit gängigen Garmin-Halterungen verwenden.
  • Sehr günstiger Preis
    Für ein echtes Einsteigermodell bietet der BSC200 Pro einen überraschend großen Funktionsumfang.
Nachteile
  • Rerouting nur eingeschränkt
    Bei einer Abweichung erscheinen Richtungspfeile, eine komplett neu berechnete Route zurück zur Strecke gab es im Test aber nicht.
  • Keine Kartendarstellung
    Die Navigation arbeitet mit Route und Abbiegehinweisen. An komplexeren Kreuzungen fehlt dadurch manchmal die Übersicht.
  • Keine Shimano-Di2-Verbindung
    Die elektronische Schaltung lässt sich mit dem BSC200 Pro nicht koppeln.
  • Kein ANT+ und eingeschränkte Radar-Kompatibilität
    Externe Sensoren werden über Bluetooth verbunden.
  • Routenplanung überwiegend über die App
    Neue Routen werden normalerweise über die iGPSPORT-App geplant oder importiert. Direkt am Gerät steht vor allem „Zurück zum Start“ zur Verfügung.

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Für wen lohnt sich der iGPSPORT BSC200 PRO?

Der iGPSPORT BSC200 Pro lohnt sich vor allem für Einsteiger und preisbewusste Fahrer, die einen übersichtlichen GPS-Fahrradcomputer mit gutem Display, langer Akkulaufzeit und zuverlässiger Basisnavigation suchen. Auch für strukturierte Trainings ist er interessant, weil Workouts, Zielbereiche und zahlreiche Datenfelder gut dargestellt werden. Weniger passend ist er für Fahrer, die eine echte Kartendarstellung, umfangreiches Rerouting, ANT+, Shimano Di2 oder viele smarte Zusatzfunktionen erwarten. Wer dagegen vor allem einfache Navigation, Trainingsdaten und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis möchte, bekommt hier ein sehr rundes Einsteigerpaket.

Passt besonders gut

Der BSC200 Pro ist interessant, wenn du …

  • einen günstigen GPS-Fahrradcomputer für den Einstieg suchst,
  • Wert auf ein helles, kontrastreiches 3-Zoll-Farbdisplay legst,
  • eine einfache und übersichtliche Navigation mit rechtzeitigen Abbiegehinweisen möchtest,
  • hauptsächlich vorab geplanten Routen von Komoot oder Strava folgen möchtest,
  • strukturierte Workouts und Intervalltraining auch draußen nutzen möchtest,
  • viele Fahrdaten gleichzeitig sehen möchtest – bis zu 10 Datenfelder sind auf einer Seite möglich,
  • eine gute Akkulaufzeit suchst. In meinem bisherigen Test ergaben sich bei dauerhaft 100 Prozent Displayhelligkeit hochgerechnet rund 16,6 Stunden,
  • Herzfrequenzsensor oder Powermeter verbinden möchtest,
  • Funktionen wie „Später fortsetzen“ für längere Touren praktisch findest,
  • Sprachansagen über das Smartphone beziehungsweise verbundene Kopfhörer nutzen möchtest,
  • ein leichtes Gerät mit schönem Design und Garmin-Mount-Kompatibilität suchst.

Weniger passend

Weniger passend ist der BSC200 Pro, wenn du …

  • eine echte Kartendarstellung direkt auf dem Fahrradcomputer erwartest,
  • ein vollständiges automatisches Rerouting möchtest. Bei Abweichungen zeigte mein Testgerät bislang lediglich Richtungspfeile zurück zur geplanten Strecke,
  • Shimano Di2 mit dem Fahrradcomputer verbinden möchtest,
  • zwingend ANT+ für deine Sensoren benötigst oder auf eine möglichst breite Radar-Kompatibilität angewiesen bist,
  • neue Routen direkt am Gerät planen möchtest. Die Routenplanung erfolgt überwiegend über die iGPSPORT-App; direkt am Gerät steht unter anderem „Zurück zum Start“ zur Verfügung.

Die Einordnung basiert auf meinem Testgerät vor dem offiziellen Marktstart. Vor allem beim Rerouting sind Änderungen durch spätere Firmware-Updates noch möglich. Die genannte Akkulaufzeit ist eine Hochrechnung aus meinem bisherigen Praxistest und dient lediglich als Richtwert.

Fazit

iGPSPORT BSC200 Pro

  • Display: 3-Zoll-IPS-Farbdisplay mit Touchscreen und 240 × 320 Pixeln.
  • Datenfelder: Bis zu 10 Werte gleichzeitig auf einer Seite.
  • Navigation: Übersichtliche Routenführung mit rechtzeitigen Abbiegehinweisen.
  • Training: Strukturierte Workouts und Intervalltraining funktionieren sehr gut.
  • Akku: Im Test hochgerechnet rund 16 Stunden und 35 Minuten bei dauerhaft 100 Prozent Displayhelligkeit.

Zu beachten: Keine Kartendarstellung, kein ANT+, keine Di2-Unterstützung, eingeschränkte Radar-Kompatibilität und aktuell nur eingeschränktes Rerouting.

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Mein Fazit zum iGPSPORT BSC200 Pro Test: Für ein günstiges Einsteigermodell hat mich der BSC200 Pro insgesamt positiv überrascht. Besonders das helle und kontrastreiche 3-Zoll-Farbdisplay macht während der Fahrt einen sehr guten Eindruck.

Auch die Bedienung ist angenehm unkompliziert. Bis zu zehn Datenfelder lassen sich gleichzeitig auf einer Seite darstellen, und sowohl der helle als auch der dunkle Anzeigemodus sehen übersichtlich und modern aus.

Die Navigation funktionierte auf einfachen Strecken zuverlässig. Abbiegehinweise erschienen rechtzeitig und waren gut erkennbar. Eine echte Kartendarstellung gibt es allerdings nicht. Gerade an Kreuzungen mit vielen Wegen habe ich eine Karte deshalb gelegentlich vermisst.

Auch das Rerouting ist aktuell noch recht einfach gehalten. Verlässt man die Route, erscheint der Hinweis „Abweichung“. Anschließend zeigen rote Richtungspfeile ungefähr an, in welche Richtung man fahren muss. Eine komplett neue Route zurück zur geplanten Strecke wurde in meinem Test jedoch nicht berechnet.

Sehr gut gefallen hat mir dagegen das strukturierte Training. Bei Intervallen zeigt der BSC200 Pro den gewünschten Leistungsbereich, die verbleibende Intervallzeit sowie die Dauer des gesamten Workouts. Die angezeigten Datenfelder lassen sich in der iGPSPORT-App anpassen.

Auch bei den Sensoren funktionierte vieles problemlos. Garmin Rally, Garmin Forerunner 970, iGPSPORT HR80, Wahoo TRACKR HEART RATE und das iGPSPORT SR Mini ließen sich in meinem Test koppeln. Shimano Di2 wird dagegen nicht unterstützt. Auch die Radar-Kompatibilität ist eingeschränkt.

Überrascht hat mich auch die Akkulaufzeit: Von 15:28 bis 18:37 Uhr sank der Akkustand von 100 auf 81 Prozent. Linear hochgerechnet ergibt das rund 16 Stunden und 35 Minuten Laufzeit. Dabei lief das Display während des gesamten Tests mit 100 Prozent Helligkeit. Der Wert dient allerdings nur als Richtwert.

Gerade wenn man berücksichtigt, dass der BSC200 Pro ein echtes Einsteigergerät ist, finde ich diese Laufzeit beeindruckend. Zusammen mit dem guten Display, der einfachen Bedienung und dem günstigen Preis ergibt sich ein sehr interessantes Gesamtpaket für Einsteiger und preisbewusste Fahrer.

Vorteile
  • Helles und kontrastreiches Display
    Das 3-Zoll-Farbdisplay ist übersichtlich und während der Fahrt gut ablesbar.
  • Einfache Bedienung
    Übersichtliche Menüs und auch für Einsteiger schnell verständlich.
  • Sehr gute Akkulaufzeit
    Hochgerechnet rund 16 Stunden und 35 Minuten – bei dauerhaft 100 Prozent Displayhelligkeit.
  • Übersichtliche Navigation
    Abbiegehinweise erscheinen rechtzeitig und einfache Routen lassen sich zuverlässig verfolgen.
  • Workouts funktionieren sehr gut
    Zielbereiche, Intervallzeiten und Trainingsdaten werden übersichtlich dargestellt.
  • Bis zu 10 Datenfelder pro Seite
    Viele Fahr- und Trainingswerte können gleichzeitig angezeigt werden.
  • „Später fortsetzen“
    Fahrten lassen sich unterbrechen und später bequem wieder aufnehmen.
  • Sprachansagen über das Smartphone
    Hinweise können über den Handylautsprecher oder verbundene Kopfhörer ausgegeben werden.
  • Schönes und leichtes Design
    Moderner Look und mit gängigen Garmin-Halterungen kompatibel.
  • Sehr günstiger Preis
    Für ein Einsteigermodell bietet der BSC200 Pro einen überraschend großen Funktionsumfang.
Nachteile
  • Rerouting nur eingeschränkt
    Bei einer Abweichung erscheinen Richtungspfeile, eine komplett neu berechnete Route gab es im Test nicht.
  • Keine Kartendarstellung
    An komplexeren Kreuzungen fehlt dadurch gelegentlich die Übersicht.
  • Keine Shimano-Di2-Unterstützung
    Die elektronische Schaltung lässt sich nicht koppeln.
  • Kein ANT+ und eingeschränkte Radar-Kompatibilität
    Externe Sensoren werden über Bluetooth verbunden.
  • Routenplanung hauptsächlich über die App
    Neue Routen werden über die iGPSPORT-App geplant oder importiert. Direkt am Gerät steht unter anderem „Zurück zum Start“ zur Verfügung.

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